Die GP2

Die GP2 ist die Nachwuchsklasse der Formel1, da immer wieder berühmte und erfolgreiche Fahrer aus der GP2 Serie kamen, geben wir hier einen kleinen Einblick in Nachwuchsköngsklasse des Rennsports
Die GP2 hat sich aus der früheren Formel 3000 entwickelt, die Formel 3000 hatte ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass die Motoren auf einen Hubraum von 3000 Kubikmetern beschränkt waren. Die GP2 Rennen werden, wie die Rennen der Vorgängerserie Formel 3000 immer vor den europäischen Rennen der Formel1 ausgetragen.

Im Gegensatz zur Formel1 werden in der GP2 immer zwei Rennen, eines am Samstag und eines am Sonntag ausgetragen. Am Freitag eines Rennwochenendes findet immer ein freies Training statt das 30 Minuten dauert, gefolgt von einem ebenfalls 30 minütigen Qualifying. Die Rennen selbst gehen über eine Distanz von 180 Kilometern, aus den Ergebnissen des ersten Rennens ergibt sich die Startaufstellung für das zweite, am Sonntag stattfindende Rennen.

Die Verteilung der Punkte orientiert sich stark am „großen Bruder“ Formel1, der Sieger des Rennens erhält zehn Punkte, der Zweitplazierte acht Punkte, der Dritte sechs Punkte – und so weiter bis hin zum Achtplazierten Fahrer. Im Gegensatz zur Formel1 werden jedoch in der GP2 Serie Bonuspunkte vergeben – so erhält etwa der Fahrer der die Pole Position erkämpft hat zwei Extrapunkte. Der Pilot mit der schnellsten Rundenzeit erhält einen Extrapunkt.

Was im Gegensatz zur Formel1 ebenfalls anders ist, ist die Tatsache, dass die verschiedenen Teams allesamt dieselbe Technik haben, die Chassis werden beispielsweise von einer einzigen Firma für alle Teams gebaut. Im Gegensatz zur Formel1 wo beinahe bei jedem Rennen ein Neuwagen verwendet wird sind die Chassis immer die ganze Saison im Einsatz – sollten sie durch einen Unfall beschädigt werden werden sie nur ersetzt wenn eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Die Sicherheitsstandards und die Sicherheitsausrüstung entspricht dem der Formel1 Fahrzeuge von 2003. Die Motoren werden ebenfalls nur von einem Hersteller für sämtliche Teams gefertigt und zwar von Renault, sie sind dafür ausgelegt eine komplette GP2 Saison durchzustehen und das bei möglichst gleichbleibender Leistung. Was viele nicht wissen – die Boliden der GP2 sind was die Rundenzeiten anbelangt schneller als ihre großen Brüder in der Formel1 und zwar je nach Rennen bis zu zehn Sekunden, das liegt vor allem am geringeren Gewicht der Fahrzeuge.

Die Getriebe kommen – wie könnte es anders sein – auch alle vom gleichen Hersteller und basieren allesamt auf den Getrieben die das frühere Prost-F1 Team verwendete. Zum Schluss noch eine Auflistung von inzwischen weltberühmten, ehemaligen GP2 Piloten: Nico Rosberg, Lewis Hamilton, Timo Glock, Heikki Kovalainen und Scott Speed. Für Rennsportfans lohnt es sich immer die GP2 Rennen zu beobachten, nicht nur weil diese teilweise ungleich spannender als ein Formel1 Grand Prix sind, sondern auch weil immer wieder Nachwuchstalente aus der GP2 in die großen Rennserien der Welt einsteigen.

Der Beitrag wurde am Montag, den 26. April 2010 um 11:33 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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